Underworld-Alben im Ranking – von Dubnobasswithmyheadman bis Barbara Barbara, We Face a Shining Future

Underworld Alben im Ranking — Dubnobasswithmyheadman bis Barbara Barbara We Face a Shining Future

UK Bass Merch · Aktualisiert Juni 2026

Underworld haben zwischen 1994 und 2016 acht Studioalben veröffentlicht. Hier ist jedes Album im Ranking — vom prägenden britischen Techno-Statement Dubnobasswithmyheadman bis zum Spätwerk Barbara Barbara — mit Kontext und Einstiegspunkten für jedes einzelne.

#8 — Oblivion with Bells (2007) — Cooking Vinyl

Das schwächste Underworld-Album ist nicht ohne Verdienste — „Beautiful Burnout“ und „Crocodile“ zeigen, dass die Gruppe ihre Fähigkeit, langformatige elektronische Tracks zu bauen, bewahrt hat —, aber Oblivion with Bells fehlt die Dringlichkeit und klangliche Kohärenz früherer Arbeiten. Veröffentlicht zu einem Zeitpunkt, als die breitere britische Elektronikszene sich von der Techno-Rave-Synthese, die Underworld mitdefiniert hatte, weiterentwickelt hatte, fühlt es sich eher nach Konsolidierung als nach Entwicklung an.

#7 — Barking (2010) — Cooking Vinyl

Underworlds kollaborativstes Album — mit Beiträgen von Mount Kimbie, Paul Van Dyk, Dubfire und anderen — und paradoxerweise ihr am wenigsten kohärentes. Der externe Input verwässert die einzigartige Underworld-Stimme, die die wesentlichen Alben so unerlässlich macht. Einzelne Tracks funktionieren, aber dem Album als Ganzes fehlt die durchgängige Vision der vorangegangenen Platten.

#6 — Barbara Barbara, We Face a Shining Future (2016) — Caroline International

Das jüngste Underworld-Album ist auch ihr reduziertestes — eine bewusst spärliche Platte, die nach einer Zeit persönlicher Schwierigkeiten für Karl Hyde entstand. „I Exhale“ und „If Rah“ zeigen, dass die Gruppe immer noch Musik von echter emotionaler Tiefe machen kann; das Album ist insgesamt erfolgreicher als Stimmungsbild denn als strukturelles Statement. Ein Spätwerk, das mehr Aufmerksamkeit verdient, als es erhalten hat.

#5 — Beaucoup Fish (1999) — Junior Boys Own

Der Nachfolger von Second Toughest dringt weiter in Dancefloor-Gefilde vor — Beaucoup Fish ist Underworlds funktionalste Club-Platte, mit weniger der poetischen lyrischen Abstraktion, die die essentiellen Alben auszeichnet. „King of Snake“ und „Push Downstairs“ gehören zu den technisch versiertesten Tracks im Katalog. Die Platte ist durchweg exzellent, ohne ganz essenziell zu sein — was, gemessen an Dubnobasswithmyheadman, alles darüber aussagt, wie hoch die Messlatte lag.

#4 — A Hundred Days Off (2002) — Junior Boys Own

Nach dem kommerziellen Höhepunkt veröffentlicht und weitgehend unterschätzt, stellt A Hundred Days Off eine echte Neukalibrierung dar — die Gruppe verarbeitet das Ausmaß ihres Erfolgs in der Trainspotting-Ära und schafft etwas Ruhigeres und Bedachteres. „Two Months Off“ ist das emotional direkteste, was Underworld je aufgenommen hat; „Twist“ zeigt, dass Karl Hydes lyrischer Ansatz auch in zurückhaltenderen klanglichen Kontexten funktionieren konnte. Ernsthaft unterschätzt.

#3 — Second Toughest in the Infants (1996) — Junior Boys Own

Das Album, das Born Slippy .NUXX enthält — das durch seine Aufnahme in den Trainspotting-Soundtrack zum meistgehörten britischen Elektronik-Track seiner Ära wurde — und doch weit mehr als nur diese Single ist. Second Toughest ist eine fünfzigminütige Suite aus britischem Techno, die Underworld in ihrer rhythmisch einfallsreichsten Form zeigt: „Pearls Girl“, „Rowla“, „Banstyle/Sappys Curry“ — jeder Track ein Vorbild dafür, wie man über eine ausgedehnte Club-Nummer Spannung aufbaut und löst. Der Born Slippy-Kulturmoment hat das Album, das ihn beherbergt, etwas in den Schatten gestellt, das aber nach wie vor zu den besten britischen Elektronik-Aufnahmen der 1990er Jahre zählt.

#2 — Beaucoup Fish (1999) — revisited

#1 — Dubnobasswithmyheadman (1994) — Junior Boys Own

Das essentielle britische Techno-Album. Dubnobasswithmyheadman bewegt sich an der Schnittstelle von Acid House, Progressive Trance und Ambient-Musik — eine Four-to-the-Floor-Platte, die sich weigert, ihre rhythmischen und melodischen Inhalte für den Mainstream zu vereinfachen, und dabei etwas produzierte, womit weder der Mainstream noch der Underground so recht etwas anzufangen wussten. „Mmm Skyscraper I Love You“ sind dreizehn Minuten reiner rhythmisch-atmosphärischer Entwicklung; „Cowgirl“ ist der vollständigste Track, den die Gruppe aufgenommen hat. Das Album klingt gleichzeitig nach spätabendlicher Autobahnfahrt und großstädtischer Auflösung. Dreißig Jahre später ist es der Maßstab, an dem britische Techno-Alben immer noch gemessen werden. Shop für UK Electronic Music Merch →

Wo fangen Sie an — Einstiegspunkte nach Stimmung

Für das kanonische Erlebnis: Dubnobasswithmyheadman, vollständiges Album, keine Übersprünge. Für die Dancefloor-Einführung: Second Toughest in the Infants. Für emotionale Tiefe: A Hundred Days Off. Für den aktuellen Kontext: Barbara Barbara, We Face a Shining Future.

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Der Underworld-Katalog ist einer der beständig lohnendsten in der britischen Elektronikmusik – ein Werk, das dreißig Jahre umspannt, ohne die wesentliche Ernsthaftigkeit zu verlieren. Das definitive Underworld-Erlebnis ist immer noch Dubnobasswithmyheadman. Alles andere ist Kontext. Entdecken Sie UK Electronic Merch →


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